EKG (Elektrokardiogramm)

Bei einem EKG (Elektrokardiogramm) wird mit Hilfe von Elektroden die Herzstromkurve des Herzmuskels gemessen. Diese Elektroden werden auf der rechten Brustseite und an Hand- und Fußgelenken mit Hilfe von Saugelektroden, die vorher mit Desinfektionsspray angefeuchtet sind oder als Klebeelektroden angelegt.

Ein EKG (Elektrokardiogramm) gibt  Auskunft über den Herzrhythmus und die Eigenschaften des elektrischen Erregungsablaufes im Herzen. Ein EKG-Patient muss entspannt liegen, Störgrößen wie z. B. elektrischen Potentiale der Skelettmuskulatur sind zu vermeiden.

Anlegen von Elektroden beim EKG
Anlegen von Elektroden beim EKG

Elektroden beim EKG (Elektrokardiogramm)

Das Patientenkabel setzt sich beim EKG (Elektrokardiogramm) aus zwei Einheiten zusammen. Die erste, etwas längere, mit den Farben gelb, grün, rot und schwarz gekennzeichneten Elektroden werden wie in der o. a. Abbildung gezeigt an den Fuß- bzw. Handgelenken angelegt.

Die Blaue etwas kürzeren Elektrodenknabel werden dem Patienten auf der rechten Brustseite angebracht. Hierbei ist die Lage der Elektroden wichtig, Sie sind mit V1 bis V6 gekennzeichnet.

  • V1 und V2 werden jeweils rechts und links neben dem Brustbein platziert.
  • V3 zwischen V2 und V4.
  • V4 in den Schnittpunkt des 5. Zwischenrippenraumes und der gedachten, senkrechten Linie durch die Mitte des Schlüsselbeins.
  • V5 in der gedachten senkrechten Linie vom höchsten Punkt der Achselfalte, welche durch den großen Brustmuskel gebildet wird.
  • V6 in der gedachten senkrechten Linie, welche vom höchsten Punkt der Achselhöhle bzw. von der Mitte der Achselhöhle aus nach unten verläuft.

Bei einen gesunden Patienten wird dann die u.a. Kurve aufgezeichnet.

EKG_Kurve
EKG_Kurve

Ein Leben mit dem Herzinfarkt